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Was ist SSD?

Es folgt eine kurze Einführung in die Welt der Festplatten und Solid State Drives und deren Besonderheiten:

Ein Solid State Drive (SSD) ist wörtlich übersetzt ein "Festzustand-Laufwerk". Eine SSD ist im Grunde ein Massenspeichergerät, genau wie eine Festplatte - eine SSD kommt jedoch völlig ohne mechanische und bewegliche Teile aus - daher der Name "Solid State Drive". Technisch unterscheiden sich die beiden Massenspeicher-Technologien Festplatte und Solid State Drive daher grundlegend, es folgt ein Blick ins Innere der Geräte:

Eine Festplatte (siehe jeweils die linke Abbildung) speichert seine Daten auf rotierenden Magnetscheiben und muss mit seinen beweglichen Lese-/Schreibköpfen die Daten auf den Magnetscheiben mechanisch ansteuern. Eine SSD hingegen besteht lediglich aus Flash-Speicherchips (siehe jeweils die rechte Abbildung) und einem oder mehreren Controller/Cache-Chips. Damit kann ein Solid State Drive vollständig auf mechanische Bauteile wie einen Motor und Schreib- und Leseköpfe verzichten, was einerseits die Leistungsaufnahme und die Stoßempfindlichkeit und andererseits die Wärme- und die Geräuschentwicklung erheblich reduziert.

Der Siegeszug der Solid State Drives über die Festplatten-Welt hat längst begonnen, aktuelle SSDs übertreffen die Lese- und Schreibgeschwindigkeit und die Zugriffszeit einer Festplatte bereits seit längerem um ein Vielfaches. Lediglich die Speicherkapazität aktueller SSDs ist vergleichsweise noch relativ gering und der Preis noch relativ hoch, weswegen SSD aber oft absolut zu Unrecht belächelt werden. Denn in so gut wie allen anderen, mindestens genauso gewichtigen Faktoren (Geschwindigkeit, Zugriffszeit, Leistungsaufnahme, Ausfallsicherheit, Geräuschkulisse, Wärmeentwicklung, ...) übertreffen SSDs im Vergleich die Festplatte längst bei Weitem und neue SSDs legen die Messlatte dabei immer höher. Um die beiden Faktoren wie Kapazität und Preis derzeit etwas abzuschwächen, ist es aktuell gängige Praxis, dass in einen Desktop-Computer eine günstige SSD mit "wenig" Speicherkapazität für das Betriebssystem und für die wichtigsten Programme eingebaut wird und ein günstiger und gemütlicher Speicherriese (eine Festplatte) für die Datenarchivierung als Zweitlaufwerk eingesetzt wird. Eine solche SSD kostet zwischen 80 und 200 Euro (je nach Kapazitätswunsch) und beschleunigt das Arbeiten am Computer erheblich. Der "AHA-Effekt" tritt meist schon kurz nach dem Einbau der SSD ein: Windows 7 ist je nach SSD-Modell beispielsweise vom USB Stick in ca. 10-20 Minuten installiert, der Start von Windows 7 und das Installieren und Starten von Programmen dauert nur noch einen Bruchteil der Zeit, was eine Festplatte dafür an Zeit verschlugen hat. Schlussendlich macht es durch eine SSD endlich wieder Spaß, am Computer zu Arbeiten.

Im deutschsprachigen Bereich hat sich für die SSD übrigens auch die Bezeichnung Solid State Disk eingebürgert, Solid State Drive ist jedoch die fachlich korrekte Bezeichnung.

Mit welchen Vor- und Nachteilen am Desktop bzw. am Notebook mit einer SSD zu rechnen sind, können Sie in unsere Tabelle Warum SSD? lesen.

Es folgt ein Eindruck einer 3,5 Zoll Desktop-Festplatte, hier sehen Sie die komplizierte und defektanfällige Mechanik:

Eine 2,5 Zoll Notebook-Festplatte basiert auf einer sehr ähnlichen aber entsprechend miniaturisierten Technologie mit ebenfalls sehr komplizierter und defektanfälliger Mechanik:

Als Abschluss folgt ein Foto einer 2,5 Zoll SSD, welche ohne bewegliche Teile und ohne Motor auskommt. Dieses Solid State Drive aus dem Hause Kingston bietet 512GB Speicherkapazität: